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Die Kapazitäten der Festplatten steigen fast täglich weiter an. Waren noch vor kurzer Zeit die Hundert GByte Platten wahre Monster, so wird man heute mit solchen Plättchen gerade mal belächelt. Selbst im Notebook Bereich sind diese Grenzen längst gesprengt. Zwischen 100 und 500 GByte sind beim PC heute keine Seltenheit mehr und der Spurt nach der größeren Platte ist noch immer nicht zuende.
Die meisten Hersteller von Festplatten definieren ein Gigabyte als genau 1.000.000 Byte. In Wirklichkeit ist ein Gigabyte aber genau 1.073.741.824 Byte groß. Teilen Sie daher die vom Hersteller angegebene Größe durch den Faktor 1.073.741.824 um die tatsächliche Größe zu ermitteln. Bei einer 6 GB-Platte beträgt der Verlust schon knappe 300 MB! Bei einer Festplatte mit einer Größe über 8 GB kann möglicherweise nicht die volle Speicherkapazität genutzt werden; die Hauptplatinenhersteller hinken der Entwicklung hinterher. Wundern Sie sich also nicht, wenn Ihre 47 GByte große Platte tatsächlich nur 44,8 GByte groß ist.
| Kilobyte, Metabyte und Gigabyte |
1.024 Byte
=2^10 Byte = 1KB |
[ 2005] Hitachi stellt neue Festplattenmodelle vor.
Deskstar 7K500 mit 500 GB und SATA II
Deskstar T7K250 mit 250 GB
Deskstar 7K80 mit 40 - 80 GB
Diese neuen Produkte richten sich mit ihren unterschiedlichen Größen an
unterschiedliche Zielgruppen. Während das neue Flaggschiff, die Deskstar
7K500, ein Datengrab mit der derzeit größten Kapazität von 500 GB entwickelt
wurde, um anspruchsvolle Media-Center-PCs, digitale Videorekorder, Nearline
Speicheranwendungen und andere ATA-Serveranwendungen auszustatten, gehen die
kleineren Modelle in andere Richtungen. Die Deskstar T7K250 mit einer Kapazität
von 250 GB verfügt ebenfalls über SATA II, welches theoretische Datentransfers
von bis zu 3 GBit/s erlaubt, und soll aufgrund von Hitachis „Smooth Stream
Technology“ besonders für digitale Videorekorder und andere AV-Anwendungen
geeignet sein. Zu guter Letzt gibt es dann noch die Familie um die Deskstar
7K80, die mit den Kapazitäten 40 und 80 GB den Anforderungen des
durchschnittlichen privaten Nutzers an seinem Heim-PC entsprechen soll.
Als Faustregel gilt:

Jede 1998 hergestellte Hauptplatine kann solche Speicherriesen vollständig nutzen, bei 1997 produzierten Platinen muss gezielt nachgefragt werden und 1996 und vorher gefertigte können nur einen Teil der Festplatte ansprechen. Ab 1999 sollte es keine Probleme mehr geben. Sie sollten aber dennoch Ihren Händler befragen, um unnötige Probleme zu umgehen. Beachten Sie auch das Kapitel über die Adressierungsgrenzen bei den Betriebssystemen (DOS / WIN 9X) Achten Sie auch bei den Controller darauf, dass Platten mit einer Kapazität größer 8 GByte voll erkannt und verwaltet werden können. Nur die moderneren Controller sind dazu imstande. Bedenken Sie auch, dass die moderneren Festplatten zwar Größen jenseits der 40 oder 60 GByte erreichen, eine Datensicherung wird dadurch aber nicht überflüssig. Aus Gründen der Bequemlichkeit wird auf solch eine unangenehme Arbeit immer wieder verzichtet. Der Autor rät Ihnen sich in einer ruhigen Stunde einmal mit solchen Überlegungen zu beschäftigen.
Die Abbildung rechts zeigt eine der momentan größten
Festplatten, eine Seagate Barracuda 7200.8 Die Barracuda 7200.8 Serie
ist in den Größen 200, 250, 300 und 400 Gbyte erstmals im November 2004
in den Läden erscheinen. Zur Auswahl gibt es zwei Versionen mit SATA-
oder Ultra ATA-Interface.
Bitte beachten Sie beim Kauf von großen Festplatten:
Eignung für das gewünschte Betriebssystem
Unterstützung der Festplatte durch mitgelieferte Treiber
Qualitätsstufe
Garantieleistungen durch Händler oder Hersteller.
Es sind immer noch Festplatten minderer Qualität im Umlauf. Für den Heinanwender und Privatanwender mögen diese durchaus reichen und schnell genug sein, für den gehobenen Anspruch oder professionellen Einsatz kommen solche Produkte allerdings nicht in Frage.
Wie erkennt man das ?
Am einfachsten an der Beschreibung der Platte durch den Hersteller, wenn darin zu lesen steht, dass diese Platte nur für Windows XX geeignet ist ( und nicht für diverse andere Profisysteme wie etwa UNIX, NetWare, 2000 oder LINUX ), können Sie davon ausgehen, dass Sie eine solche in den Händen halten.
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