PC-Card

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PC-CARD früher PCMCIA

(Personal Computer Memory Card International Association)

PC-Card BeispieleEin Warenzeichen der Personal Computer Memory Card International Association (PCMCIA), mit dem man Zusatzkarten bezeichnet, die der PCMCIA-Spezifikation entsprechen. Eine PC Card hat etwa die Größe einer Kreditkarte und kann in einen PCMCIA-Steckplatz eingesteckt werden.

Die im September 1990 eingeführte Version 1 spezifiziert eine Karte von Typ I mit einer Dicke von 3,3 Millimeter, die hauptsächlich für den Einsatz als externer Speicher vorgesehen ist. Version 2 der PCMCIA-Spezifikation wurde im September 1991 eingeführt und definiert sowohl eine 5 mm dicke Karte vom Typ II als auch eine 10,5 mm dicke Karte vom Typ III.

Auf Karten des Typ II lassen sich Geräte wie Modem, Fax und Netzwerkkarten realisieren. Auf Karten vom Typ III bringt man Geräte mit größerem Platzbedarf unter, z.B. drahtlose Kommunikationseinrichtungen oder rotierende Speichermedien (z.B. Festplatten).

Im März 1995 wurde die neue Bezeichnung PC Card eingeführt und als PC Card Standard veröffentlicht.

Der Zusammenschluss von PCMCIA mit der Japanischen JEIDA Organisation sichert den globalen Standard endgültig. Gemeinsam wurden weitere Normen verabschiedet, vor allem für Low Power und moderne 32-bit Bus-Systeme. Dabei wurde strikt auf die Abwärtskompatibilität zu den früheren Releases geachtet.

Nach wie vor gilt: Alle PC Cards sind gleich lang und gleich breit und benutzen den selben 68-pin Stecker. Die drei unterschiedlichen PC Card Typen unterscheiden sich lediglich in ihrer Dicke.

Über 90% aller Notebooks, Handhelds, und PDAs, Digitale Kameras, Messgeräte u.v.m. verfügen heute über PC Card Slots. Desktop PC benötigen sie zum Datenaustausch vieler Memory Cards.

Informationen über PC-CARD sowie der PCMCIA Assosiation finden Sie u.a. hier:

http://www.pc-card.org
http://www.pc-card.com/cardbus.htm

Laut Hersteller werden Datendurchsatzraten von ca. 1,25 MB/sec erreicht bei einer durchschnittlichen Zugriffszeit von 29 ms. Die Übertragungsgeschwindigkeit ist abhängig welche Version Sie einsetzen. Am schnellsten sind natürlich SCSI und FireWire mit ca. 50 MB/min und die Parallel Ausführung erreicht immerhin noch ca. 20 MB/min.

Typen

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Bezeichnung Einsatzzweck Dicke in mm Breite in mm Länge in mm
Typ 1 Netzwerk, ISDN 3,3 54,0 85,6
Typ 2 Netzwerk, Modem, 5,0 54,0 85,6
Typ 3 Festplatte, sonstige 10,5 54,0 85,6

 

Von der klassischen Netzwerkkarte über Modems, diversen Speicherkarten bis hin zu Festplatten, mit PC-CARD's ist fast alles zu realisieren.

AVM ISDN KarteEin weiteres Beispiel zeigt eine ISDN Karte aus dem Hause AVM. Diese ISDN Karte der Marke AVM Fritz hat sich zum Standard entwickelt.

Auch andere Lösungen sind damit zu realisieren. Kleine Notebooks ohne interne Laufwerke können so optional mit Diskette, CD-ROM oder anderen Laufwerken nachgerüstet werden.

NetzwerkkarteEine immer noch typische Anwendung ist die PCMCIA Netzwerkkarte. Auch wenn die Bezeichnung nun offiziell PC-CARD lautet, so stößt man auch heute immer noch auf die Bezeichnungen PCMCIA.

Links sehen Sie eine moderne PC Card für die drahtlose Anbindung, eine Wireless LAN Card aus dem Hause 3COM.

 

 

 

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Adapterkarte für NotebookModerne digitale Kameras haben als Speichermedium diverse Lösungen im Angebot. Auch hier wird die PC-CARD oftmals als Adapterlösung angeboten, um die Daten später auf dem Rechner ansehen und / oder bearbeiten zu können.

Adapterkarte für Digitalkamera SpeicherbausteineSmart Media Speicherkarte Beispiel einer Smart Card. Dieses Medium wird mittlerweile vermehrt bei Digitalkameras eingesetzt. Die Speichergröße geht in den Bereich mehrer Hundert MByte.

Die Smart Media Karten sind sehr flach, leicht und recht handlich. Ihr größter Nachteil ist die geringe Stabilität. Schon manch nettes Urlaubsfoto hat sich sprichwörtlich mit der Karte in Tausend Teile zerlegt.

SpeicherkartenAndere Speichermedien, so genannte Flash Cards, oder auch Compact Flash Cards (CF) genannt, werden ebenfalls gerne für Digitalkameras, Diktiergeräte und andere Anwendungen eingesetzt. Im Gegensatz zu den Smart Media Karten sind diese CF Karten wesentlich stabiler. Die Größen gehen von wenigen MB hin bis zu dem legendären Datengrab von IBM, der Microdrive mit 1 GB Plattenplatz. Die Industrie hat auf den Speicherbedarf dieser Geräte reagiert und brachte Ende 1999 die ersten Festplatten in Flash Card Größe mit einigen Hundert MB auf den Markt.

Näheres hierzu finden Sie bei den Festplatten

Einige Beispiele von Smart Card Einsatzgebieten sehen Sie auf den nachfolgenden Abbildungen:
 


Handhelds


Diktiergerät

Digitalkamera

Handy

 

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PC Card Drive mit MedienEs versteht sich von selbst, dass für die PC Cards auch entsprechende Lese- und Schreibgeräte auf dem Markt sind. Waren die ersten noch recht große und voluminöse Geräte, so finden sich heute kleine Einbaulaufwerke und sehr häufig kleine USB Geräte im Einsatz. Oftmals sind diese sogar für unterschiedliche Medien ausgelegt.

Die Eignung für das gewünschte Betriebssystem sollte keinesfalls übersehen werden, denn noch laufen nicht alle Laufwerke auch unter Windows NT, WIN2K oder XP. Sollten Sie sich für solch ein Gerät entscheiden fragen Sie bitte vorher nach, ob dieses Lesegerät bei der Kapazität begrenzt ist oder ob auch Medien über 128 MB gelesen und Beschrieben werden können. Beispielsweise gab und gibt es ab und zu Probleme bei den Microdrives von IBM oder den reinen CF Speicherkarten mit 1 GByte. Nachfragen lohnt sich hier auf jeden Fall.

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