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Mit der Bluetooth (Blauzahn) Technik wird eine Technik zur Datenübertragung über kurze Distanz mittels Funkwellen beschrieben. Damit ist es also möglich über den Rechner mit seinen mobilen Endgeräten drahtlos zu kommunizieren, ganz gleich was Sie für Geräte einsetzen soll mit Bluetooth eine Einheit bei der Datenübertragung geschaffen werden. Daher nahm man auch einen passenden Namensgeber. Harald Bluetooth war ein Wikinger König im Dänemark des 10. Jahrhunderts, der die verschiedenen Stämme vereinigte.

Bluetooth ist ein einheitlicher Standard für die Übertragung von Informationen zwischen Handies, Notebooks und PDA's über Funkwellen, der zum Ziel hat, in jeder Umgebung virtuelle LANs zu bilden. Die Geräte bekommen einen Chip mit einem Transceiver (Sende-Empfänger) und sind gedacht für Entfernung von 10m oder 100m. Die Übertragungsgeschwindigkeit liegt bei 1 Mbps. Zu dem Bluetooth Konsortium gehören: Intel, Toshiba, Ericcson, IBM, Nokia, Microsoft, Lucent, Motorola . . .

www.bluetooth.com
 

Und das ganze ist neu ?

Nein, das ist sicherlich nicht neu. Solche Funklösungen sind schon relativ alt. Seit es EDV gibt wurden auch schon drahtlose Übertragungsarten entwickelt und ausprobiert. Denken Sie nur an die liebe UPS. Dort werden die Lieferdaten nach Auslieferung sofort drahtlos übertragen - allerdings über Satellit. Von den Datenendgeräten der mobilen Sicherheitsdienste (BOS) wollen wir hier gar nicht erst reden. Es gab und gibt seit Jahren drahtlose Lösungen für den Datenaustausch, sei es als einfache Netzwerkanbindung für mobile Anwender oder die Datenerfassungsgeräte im Bereich der großen Kaufhäuser. Diese Geräte erreichen sehr viel größere Reichweiten als die Bluetooth Lösungen. Im Kapitel Wireless LAN sehen wir uns solche Systeme an. Bluetooth hingegen war ursprünglich nur für kurze bzw. kürzeste Distanzen ausgelegt.

   

Es gab und gibt seit Jahren drahtlose Lösungen für den Datenaustausch, sei es als einfache Netzwerkanbindung für mobile Anwender oder die Datenerfassungsgeräte im Bereich der großen Kaufhäuser. Diese Geräte erreichen sehr viel größere Reichweiten als die Bluetooth Lösungen. Allerdings macht Bluetooth endlich mit dem Anschlusswirrwarr Schluss.

 

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Wie soll das ganze funktionieren

Die Geräte verfügen über Funk Sende-Empfänger, so genannte Transceiver (Kunstwort Transmitter + Receiver) welche im Nahbereich untereinander eine komplexe Einheit bilden. Diese Technik ist damit ein direkter Konkurrent zu der bereits im Einsatz befindlichen Infrarot Technik IrDA. Sehen wir uns nun einige Vor- und Nachteile an:

Technik

Vorteil Nachteil
IrDA
  • bereits erfolgreich im Einsatz
  • keine Kabel erforderlich
  • sehr günstig zu realisieren
  • bereits auf vielen Mainboards implantiert
  • direkter Sichtkontakt erforderlich
  • relativ langsam
  • kann durch andere Infrarot Sender gestört werden
Bluetooth
  • Funktechnik, kein Sichtkontakt notwendig
  • keine Kabel erforderlich 
  • schnelle Übertragungen
  • gute Eignung für Transceiver wie Handys
  • kaum Störungen anderer Geräte
  • Mikrowellenstrahler
  • relativ langsam
  • geringe Reichweite durch niedrige Sendeleistung

 

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Anwendungsmöglichkeiten

Die Technik

Anmerkung: 

Die hier genannten technischen Eigenschaften entstammen der Bluetooth Spezifikation 1.1, nachzulesen online unter: www.bluetooth.com. Hier finden Sie neben den technischen Details auch die genauen Spezifikationen und vieles mehr.

Empfehlenswert sind die beiden dort abgelegten PDF Dateien. Bluetooth_11_Specifications_Book.pdf  sowie  Bluetooth_11_Profiles_Book.pdf (engl.)

Angeblich will Microsoft mit dem System XP keine Unterstützung für Bluetooth anbieten. Als Begründung führt Microsoft an, dass die Unterstützung seitens der Industrie wäre nicht gegeben. Ob das so stimmt, oder ob da etwa die USB Liga nachgeholfen hat überlässt der Autor Ihrer Phantasie. 

Die Zukunft

Was die Zukunft bringen mag kann wohl keiner so einfach sagen. Sicher dürfte vor allen sein, dass:

 

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