DIMM Module |
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DIMM (Dual In-line Memory Modul)
Eine weitere Bauart DIMM (Dual In Line Memory Module) beschreibt dagegen 168-polige Module. Der größte Vorteil von DIMM-Speicher besteht darin, dass ein einziger Baustein eine Bank füllt und für den Betrieb eines PCs ausreicht. Ein DIMM Speichermodul kann bis heute bis zu einem halben Gigabyte fassen und besitzt zwei Einkerbungen auf der Kontaktseite. Solche baulichen Merkmale werden immer wieder eingesetzt um dem Anwender eine Fehlbestückung seines Mainboards unmöglich zu machen und damit Fehler auszuschließen.


SDRAM |
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SDRAM steht für Synchronous Dynamic
Random Access Memory. Die Bauform dieses Speichers ist ein 168-poliges DIM-Modul
mit 3,3 Volt. SDRAM ist sogar für hohe externe Taktraten konzipiert und spielt
gerade dort seine Stärken aus. Derzeit bildet der SDRAM Speicher noch den
Standardspeicher beim Personal Computer, auch wenn heute der DDR-SDRAM
verbreiteter ist als der herkömmliche "alte" SDRAM.
Die derzeit maximale Kapazität beträgt 1024 MB. Es ist für Systeme mit 133 MHz Bustakt geeignet, läuft aber auch in Systemen mit 100 MHz Bustakt, nicht aber in allen Systemen mit 66 MHz Bustakt. Auf einem passenden Mainboard unterstützt dieses Modul auch ECC (Error Correction Code). ECC erkennt Speicherfehler und korrigiert diese im laufenden Betrieb.
Die Abbildung zeigt einen Speicherbaustein aus dem Hause Infineon mit einer Speicherkapazität von einem Gigabyte. Die Bauform des Speicherchips ist doppelseitiges DIMM und entspricht dem Standard PC133. Mit der Möglichkeit der Fehlerkorrektur (ECC) steht einer Verwendung in Servern nichts im Wege. Die 18 Chips sind sehr engmaschig gesetzt. Mit einer Zugriffszeit von 7 Nanosekunden (ns)
1GB SDRAM Kapazität in MB: 1024 Bauform: DIMM
doppelseitig Typ: SDRAM Standard: PC133
ECC-Unterstützung: Ja Registered: Ja Anschluss: 168-pin Zugriffszeit in
ns: 7
Anzahl Chips: 18 Datendichte in MBit: 512
Die
Speicher-Technologien im Vergleich
Hier: SDRAM - DDR-RAM - DDR2-RAM
Sehen wir uns einmal die hauptsächlichen Unterschiede zwischen dem alten
SDRAM und dem heute moderneren DDR2-RAM an.
Beim alten SDRAM wurden der Chip-Kern, der I/O-Buffer und der Speicherbus
gleichschnell - eben synchron - getaktet. Daher stammt ja auch der Name SDRAM steht für Synchronous Dynamic
Random Access Memory oder auch oft als Single Data Rate bezeichnet. Daraus ergab
sich eine maximale Bandbreite von etwa 1,05 GByte pro Sekunde.
Um schnelleren Speicher zu erhalten löste man diese Synchronisation auf. Jetzt
gab es die Möglichkeit die Datenübertragung nicht nur bei aufsteigender
Taktflanke wie beim SDRAM sondern bei auf- und absteigender Taktflanke zu
übertragen. Daraus ergab sich eine Verdoppelung der Taktrate bei gleicher
Busbreite. Man war bei 2,1 GByte/s angekommen. (DDR266 auch als PC 2100 bekannt)
Als nächste Steigerung verdoppelte man den Puffer-Takt von 133 MHz auf 266 MHz.
Dadurch wurde die Geschwindigkeit erneut verdoppelt. Man hatte jetzt bereits
eine vierfache Steigerung der Taktrate erreicht. (DDR2-533-RAM auch als PC2-4300
bekant)
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