DDR-SDRAM und DDR2-RAM |
Zurück zur vorherigen Seite |
Völker hört die Signale, der SDRAM II Speicher ist da.
Auch als DDR-SDRAM bekannt (Double Data Rate, also doppelte Takt Daten Rate) ist eine Weiterentwicklung der SDRAM Module. Technisch wurde dies durch eine neue Leseroutine realisiert. Bei den SDRAM II Modulen wird also bei ansteigender und abfallender Flanke eines Taktzyklus gelesen, damit hat sich also die Taktrate verdoppelt. Zu erkennen sind solche Module an der anderen Bauform und an der Anzahl der Pins, schließlich kommen hier 184 anstelle 164 zum Einsatz. Scheinbar baugleich mit den SDRAM Modulen ist der DDR Speicher wesentlich hochwertiger. Leider bedeutet eine Verdoppelung der Datenrate nicht automatisch auch eine Verdoppelung der Geschwindigkeit. Was ist nun das besondere am DDR Speicher ?
|
Na ganz einfach, es wird möglich gemacht mittels spezieller Software zu überprüfen und zu überwachen was im Speicher alles vor sich geht. Somit ist DDR RAM ideal für Hightech Anwendungen in speziellen Servern mit einer Software die diese Fähigkeiten nutzen kann. Mit dem Fortschritt der Prozessoren kamen immer leistungsfähigere DDR SD-RAM Module auf den Markt. Sowohl die Kapazität als auch die Geschwindigkeit wurde nach oben getrieben in Bereiche, die noch vor einiger Zeit unvorstellbar waren. Für moderne Mainboards mit schnellen Chipsätzen ist DDR SD-RAM ohnehin angesagt um den vollen Leistungsumfang zu nutzen. Waren diese Speichermodule in der Anfangszeit noch nahezu unbezahlbar, so hat sich heute der Preis für diese schnellen Module wieder gefangen.
Heute ist der DDR-SDRAM Speicher Standard und konnte sich gegen den Rambus Speicher verteidigen. Der DDR-SDRAM erreicht je nach Taktfrequenz eine Übertragungsrate von 1,6 GB bis über 2,1 GB. Die gängigen Größen sind 256 MB, 512 MB, 1 GB und jetzt sogar 2 GB.
|
Wollen Sie mehr wissen ? Hier geht es zum Speicherglossar
DDR2-RAM |
Zurück |
|
Die Speicher-Technologien im Vergleich
Hier: SDRAM - DDR-RAM - DDR2-RAM
Sehen wir uns einmal die hauptsächlichen Unterschiede zwischen dem alten
SDRAM und dem heute moderneren DDR2-RAM an.
Beim alten SDRAM wurden der Chip-Kern, der I/O-Buffer und der Speicherbus
gleichschnell - eben synchron - getaktet. Daher stammt ja auch der Name SDRAM steht für Synchronous Dynamic
Random Access Memory oder auch oft als Single Data Rate bezeichnet. Daraus ergab
sich eine maximale Bandbreite von etwa 1,05 GByte pro Sekunde.
Um schnelleren Speicher zu erhalten löste man diese Synchronisation auf. Jetzt
gab es die Möglichkeit die Datenübertragung nicht nur bei aufsteigender
Taktflanke wie beim SDRAM sondern bei auf- und absteigender Taktflanke zu
übertragen. Daraus ergab sich eine Verdoppelung der Taktrate bei gleicher
Busbreite. Man war bei 2,1 GByte/s angekommen. (DDR266 auch als PC 2100 bekannt)
Als nächste Steigerung verdoppelte man den Puffer-Takt von 133 MHz auf 266 MHz.
Dadurch wurde die Geschwindigkeit erneut verdoppelt. Man hatte jetzt bereits
eine vierfache Steigerung der Taktrate erreicht. (DDR2-533-RAM auch als PC2-4300
bekant)
DDR2-533 (PC4300) besitzt eine Taktrate von 266 MHz. Der DDR2-667 indes hat eine Taktrate von 333 MHz und der DDR2-800 eine solche Taktrate von 400 MHz. Dieser Arbeitsspeicher findet überall dort Verwendung, wo Geschwindigkeit angesagt ist, beispielsweise bei Grafikkarten. DDR2 Speicherchips unterstützen einen Frontside-Bus von 1066. Da gegenwärtig (2004) die Prozessoren mit einem Frontside-Bus von etwa 800 ausgestattet sind kann der DDR2 Speicher als Arbeitsspeicher noch nicht seine volle Leistungsfähigkeit entfalten. Daher finden Sie ihn momentan in High-End Grafikkarten. Mit Speicherkapazitäten von 256 MB, 512 MB und 1024 MB also 1 GB sind die üblichen Größen verfügbar, der erste 2 GB Chip wird für 2005 erwartet.
Wollen Sie mehr wissen ? Hier geht es zum Speicherglossar
|
|
Zurück |