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POST - Power On Self Test
Das ROM-Bios des Computers führt einen Selbsttest beginnend mit dem POST aus. Dieser Test überprüft,
ob das Minimum der erforderlichen Hardware zum Systemstart vorhanden ist und
funktioniert. Danach wird überprüft, ob die Setup-Informationen im CMOS in Ordnung sind. Der
Systemspeicher wird getestet und sichergestellt, dass die im Setup angegebene Hardware
vorhanden ist.
Das ROM-BIOS sucht nun nach einem Bootsektor auf einem Laufwerk. Es schaut zuerst auf Laufwerk A: (je
nach Einstellung im Setup), danach auf Laufwerk C: (HDD). Wird ein Bootsektor
gefunden, so wird dieser in den Arbeitsspeicher (RAM) geladen und gestartet. Dieser Programm-Code startet
die Datei IO.SYS
IO.SYS initialisiert die Device-Treiber, die nötig sind um mit der Systemhardware zu kommunizieren.
Danach wird von IO.SYS die interne SYSINIT-Routine aufgerufen.
SYSINIT steuert den Rest des Boot-Prozesses, und bringt MSDOS.SYS in den Speicher um den Programmcode
auf die volle MSDOS 6.22 Spezifikation zu erweitern.
SYSINIT arbeitet die Datei CONFIG.SYS ab, wobei weitere
Device-Treiber, die nicht in IO.SYS enthalten
sind, dazugeladen werden. Diese sind für optionale Devices, welche nicht benötigt
werden um MSDOS zu Starten, aber dem Betriebssystem den Support für andere Devices erlauben.