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Anmerkungen zur Hauptplatine

Die Haupt- oder Systemplatine (im englischen Motherboard oder Mainboard) ist der wichtigste Bestandteil des PCs. Bei den heutigen moderneren Mainboards ist teilweise sogar eine Temperaturüberwachung der CPU vorgesehen. Solche Möglichkeiten sollte man nutzen, wenn sie schon verfügbar sind.

 

Messfühler auf der Platine
Diese Abbildung zeigt einen Temperaturfühler nahe dem Slot 1

Regelbare Lüfter in Netzteilen und CPU-Lüftern sind heute meist die Regel, eine Auswertung der Temperaturen mittels Software hingegen noch nicht. Bitte bedenken Sie, dass bei den heutigen Rechnern die CPU's so hoch getaktet sind, dass eine mangelhafte oder gar ausgefallene Kühlung der CPU zum schnellen sterben des Prozessors führt. 

Dies muss nicht sein, die vorhandenen Überwachungssysteme moderner Mainboards können durch die Temperatur- und Drehzahlüberwachung hier reichlich Geld sparen.

Temperaturüberwachung
Diese Abbildung zeigt die Möglichkeiten mit moderner Hard- und Software.

Über Software Reglungen können Warnungen am Bildschirm ausgegeben werden, die über das "Überleben" der CPU aussagen. Solche Software ist oftmals im Internet kostenlos oder für wenig Geld erhältlich.

jetzt ist ein kühler Kopf angesagt
Die Abbildung zeigt eine solche Systemmeldung.


Diese Abbildung zeigt eine Übersicht an Daten, sei es die Spannungsversorgung, 
Drehzahlen der Lüfter oder Temperaturen.

CPU Messfühler (für gesockelte Prozessoren)


Abbildung: CPU Messfühler

Diese Version eines Messfühlers ist ebenso tauglich, da sie direkt auf die CPU zugreift.

 

Neue ATX-Spezifikationen für kompaktere Computer

Anfang Dezember 1999 stellte Intel zwei Ergänzungen der ATX-Spezifikationen vor, die kompaktere Bauformen beschreiben. Damit unterstützt man den Trend zu kleineren modischeren Gehäusen, die auch nicht mehr unbedingt nur rechte Winkel aufweisen.

Die Version 1.0 des FlexATX-Anhangs zur microATX-Spezifikation beschreibt Mainboards, die mit maximal 229 x 191 mm2 nur 3/4 der Fläche von microATX-Platinen benötigen (244 x 244 mm2). Die Position der Montagebohrungen blieb aber wie bei microATX, und die Ausführung der ATX-Blende entspricht der ATX-Spezifikation 2.03, sodass FlexATX-Boards sich in gewöhnliche ATX-Gehäuse einbauen lassen. 

Ein FlexATX-Gehäuse eignet sich allerdings nur für Prozessorsockel, also beispielsweise den Sockel 7 oder den Sockel 370; da über der Platine nur minimal 58,4 Millimeter `Luftraum´ vorgeschrieben sind, passen Slot-1- oder Slot-A-Prozessorsteckplätze nicht ins Konzept.

Die `ATX Riser Card´-Spezifikation 1.0 geizt ebenfalls mit Bauhöhe: Die Riser-Platine stellt quasi einen 90-Grad-PCI-Winkelverbinder dar, der den `liegenden´ Einbau von PCI-Steckkarten ermöglicht. Um die maximal drei im Riser steckenden Karten mit genügend Strom und Interrupts zu versorgen, nutzt die Riser-Card außer einem gewöhnlichen 32-Bit-PCI-Steckplatz noch einen zusätzlichen Anschluss mit 22 Pins.

Es ist sogar möglich, eine PCI-to-ISA-Bridge mit auf den ATX-Riser zu packen: Damit unterläuft Intel zwar die eigene Strategie des Legacy-Free-PC ohne ISA-Altlasten, befriedigt aber den Wunsch der Hardware-Hersteller nach Anschlussmöglichkeiten für billige Komponenten.

Die beiden Spezifikationen liegen auf http://www.teleport.com/~ffsupprt zum Download, hier gibt es auch weiterführende Informationen. Eines der ersten Produkte im FlexATX-Formfaktor hat Intel-Konkurrent AMD vorgestellt: Im EasyNow!-Prototyp (http://www.amd.com/products/cpg/easynow) sitzt ein Biostar-FlexATX-Board mit SiS530-Chipsatz, der einen eingebauten Grafikchip mitbringt. Damit ist der Weg frei für diverse Designer PCs.

 

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