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CD-ROM
Abkürzung für Compact
Disc Read Only Memory. Ein Massenspeicher, der sich z.B. als Datenträger für
Nachschlagewerke eignet. Eine CD-ROM kann bis zu 682 MByte speichern, besteht
aus Kunststoff und wird mit einem Laserstrahl beschrieben und gelesen. Bei einem
modernen Heimcomputer ist ein CD-ROM Laufwerk Standard, meist ist auch
bereits ein CD-Brenner mit eingebaut.
| Achtung: CD-ROM Laufwerke arbeiten mit Laserstrahlen und
können bei Unachtsamkeit und falschem Umgang zu Beeinträchtigungen der
Sehkraft führen. Außerdem drehen sich die Datenträger wirklich sehr
schnell. Unterlassen Sie Arbeiten am geöffnet ungeschützten Gerät,
der Autor erinnert sich an ein unliebsames Ereignis aus der Anfangszeit
der CD-Laufwerke. Damals hat ein Pseudo-Techniker eine CD bei
eingeschaltetem Gerät gewaltsam entnehmen wollen, die CD nahm ihm das
übel und schlug Granatengleich in einen Wandschrank ein! |
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Schnittstellen: Im PC Bereich finden zwei Systeme Verwendung, eines mit ATAPI
Anschluss und eines mit SCSI Anschluss.
ATAPI steht für Advance Technologie Attachement
Packet Interface, und öffnet die IDE-Schnittstelle für
CD-ROM-Laufwerke öffnen sowie für Kompatibilität zwischen dem Laufwerk und Host.
SCSI steht für Small Computer System Interface
und ist der Standardanschluss im Professionellen Bereich, weil hier im
Gegensatz zu ATAPI auch andere Geräte und Maschinen angeschlossen
werden können.
Für den "Normalsterblichen" reicht ein ATAPI CD-ROM
vollkommen aus. Allerdings empfiehlt der Autor SCSI wenn Sie viel mit
CD-Brennern DVD und Video arbeiten wollen oder müssen.
Probleme ergeben sich beim Umgang mit CD-ROM Laufwerken vor
allem bei:
 | Einsatz ungeeigneter Medien (Designer CDs mit ungewöhnlichen
Bauformen) |
 | Einsatz ungeeigneter Brenngeschwindigkeiten |
 | Ungeeigneten Rechnersystemen, unpassender Konfiguration |
 | Einsatz veralteter oder ungeeigneten Treibern |
 | Alte oder unpassende Brennsoftware |
Der Autor nimmt für das Brennen von CDs einen älteren SCSI Rechner
mit aktuellem CD-Laufwerk und CD-Brenner und unter dem Betriebssystem
Linux. Dieses Betriebssystem ist auch für den Transfer großer
Datenmengen geeignet und daher auch für das CD brennen bestens
geeignet. Außerdem ist sowohl das Betriebssystem als auch die
Brennersoftware äußerst kostengünstig zu erwerben.
Bedenken Sie auch dass man beim Brennvorgang die anderen Programme
schließen sollte und am besten alles nicht benötigte aus dem Speicher
entlädt, dazu gehören vor allem Virenscanner, Diagnoseprogramme und
Systemwächter. Wenn Sie dazu noch aktuelle Laufwerke einsetzen mit
ebenfalls aktueller Software so umgehen Sie den gefürchteten BURN-Proof.
BURN-Proof steht für Buffer UnderRuN Proof. Damit ist der
Abriss des Datenstromes beim Brennen gemeint. Moderne Laufwerke
können dies vermeiden, indem sie bei einem drohenden Abriss die
Aufnahme an einer geeigneten Stelle stoppt und erst wieder aufzeichnet
wenn genügend Daten zur Verfügung stehen.
Murphy's Computerlexikon definiert CD-ROM Probleme wie folgt:
Wenn erst einmal die CD-ROM klemmt so wende ruhig rohe Gewalt an, wenn
das Laufwerk dabei kaputtgeht hätte es sowieso erneuert werden müssen.
| Um das Problem mit fehlerhaften Kopien zu umgehen
gibt es mehrere Ansätze und Lösungen.
Einerseits sind moderne Laufwerke mit der sogenannten
BURN-Proof Technik ausgerüstet die auch von der Software unterstützt
werden.
Andererseits gibt es komplette Kopierstationen mit einem CD-ROM
und einem oder vielen Brennern. Solche Stand Alone Lösungen
werden mit eigener Software ausgestattet und können teilweise
sogar an den Rechner angeschlossen werden (SCSI-2). Solche
Kopierstationen sind auch für kleine Serien geeignet umgehen also
das aufwändige Pressen der CDs.
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