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AT-Bus-Controller
(Advanced Technology)
Korrekterweise sollte man von IDE-Controllern (Integrated Disk Elektronik) sprechen. Dabei ist
es fast übertrieben von einem Controller zu sprechen, er übernimmt nur noch die Funktion als
Schnittstelle zwischen Platte und Systembus. Deshalb wird man statt eines herkömmlichen Controllers
einen Kombi-Controller vorfinden, auf dem ein FDD-Controller, parallele und/oder
serielle Schnittstellen und evtl. ein Gameport integriert sind.
AT-Bus-Platten haben eine Datenübertragungsrate von 12 bis 16Mbit/sec. Der Controller kann sich
zum
Flaschenhals entwickeln, wenn er dem Bustakt eines schnellen Motherboards nicht
nachkommt, was bei vielen Billigst-Controllern der Fall ist.
AT-Bus-Platten werden über ein 40-poliges Flachbandkabel angeschlossen und sind damit von allen
anderen Plattentypen zu unterscheiden. Auch hier muss die farbige Ader zum Pin 1 des
entsprechenden Steckers zeigen.
Abbildung: IDE Kabel
Das Anschließen von zwei Festplatten ist hier wesentlich einfacher, als bei den vorher genannten
Typen. Die Platten werden einfach in Reihe an das 40-polige Kabel angeschlossen das 2
Anschlussstecker für HDD's hat.
Die Verkabelung alleine reicht nicht aus um eine zweite Platte zu identifizieren und korrekt anzusprechen.
Die zusätzliche Platte muss über den entsprechenden Eintrag im CMOS-Setup und
durch Setzen von Jumpern auf den Platten konfiguriert werden (Master/Slave-Prinzip).
Abbildung: IDE Anschluss
UDMA 66
Die neueren IDE Festplatten werden mit einem 80'poligen Kabel versorgt. Dadurch
können die leistungsfähigeren und schnellere Festplatten der aktuellen
Baureihe angesteuert werden. Erfolgte bisher der Dateizugriff mit maximal 33
MHz, wurde sie durch die neuere UDMA 66 Technik per Definition glatt auf 66 MHz
verdoppelt. Dass der Dateizugriff nicht doppelt so schnell erfolgt, dürfte klar
sein, aber die Steigerungsrate ist bei den neuen Festplatten mit UDMA 66 und
UDMA 160 enorm. Die Technik geht allerdings auch hier weiter,
warten wir ab was die Zukunft noch bringt, eines ist jedoch heute schon
klar - IDE ist noch lange nicht out!
Abbildung: 80'poliges ATA Kabel für IDE Festplatten
ATA-100
Diese schon leistungsstarke Versionen wurden durch die ATA 100
Technik noch leistungsfähiger gemacht. Dabei sind zumindest theoretisch
Übertragungsraten bis zu 100 Mbps möglich. Es zeigt sich aber, dass hier
bereits die Grenzen der IDE Technologie mit herkömmlicher Technik erreicht ist.
| Als Resultat wurden die modernen Kabel mit besserer
Abschirmung versehen und es kam die Twisted Pair Technik zum Einsatz
also verdrillte Adern. Dadurch werden die Störungen weiter
verringert. Ein weiterer Vorteil ist dass das Kabel als Rundkabel
ausgelegt ist. |
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Als Folge wird dem kühlenden Luftstrom weniger Widerstand
geboten. Die Farbcodierung ist bei einigen Herstellern einheitlich blau,
andere Hersteller codieren wie folgt:
Blau = Controller, Schwarz = Master Platte, Grau = Slave
Platte.
Eines zeigt diese Lösung aber ganz klar auf: Die IDE
Technologie geht immer mehr in Richtung Terminierung um einen gleichen
Signalpegel zu gewähren. Außerdem ist die Kabellänge bei den heutigen
Kabeln auf 40 cm beschränkt, was bei einigen Gehäusen sehr knapp
bemessen ist, denken Sie nur an die größeren Towergehäuse.
Mit einer zu erwartenden Technik mit einer Terminierung
werden wieder längere Kabel möglich. Die Frage ist jetzt nur, wie lange
es noch dauert bis diese Lösung kommt.
Serial ATA
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Serial-ATA (SATA) ist
wesentlich leistungsstärker als der heutige IDE-Standard mit den
Ultra-ATA/100.
Die Datenübertragungsrate soll zunächst
bei netto 150 MByte/s liegen (1500 Mbit/s brutto) was schon recht
nahe an der Performance von Ultra-SCSI 160 liegt und in der
Zukunft wohl noch gesteigert wird.
Als Anschlusskabel kommt dann ein
4-adriges Point-to-Point Kabel zum Einsatz mit maximal einem Meter
Länge. Damit ist das Ende für die breiten kurzen IDE Kabel
gekommen. Die Anschlusskabel sind maximal einen Meter lang und wie
auf der Abbildung zu sehen recht schmal. Da
es sich um Point-to-Point Verbindungen handelt, also jeweils nur ein
einzelnes Gerät angeschlossen wird kommt es nicht mehr zu den
Timingproblem wie unter diversen IDE Systemen. |
http://www.tecchannel.de/hardware/574/
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