GRUNDLAGEN

Start
Vorwort
Inhalt
Glossar
Der PC
Wie geht was
Die CPU
Chipsatz
Arbeitsspeicher
Rechnerstart
Festplatten
Betriebssysteme
Bussysteme
SCSI
Peripherie
RAID
Netzwerke
Rechnerkauf
Troubleshooting
Download
Gästebuch
Suchen

EIDE Controller ] ATAPI ] Serial ATA ] Allgemeines ] Disketten Controller ] MFM Controller ] AT Controller ] RLL Controller ] ESDI Controller ] [ AT Bus Controller ] PIO ]

AT-Bus-Controller 

(Advanced Technology)

Korrekterweise sollte man von IDE-Controllern (Integrated Disk Elektronik) sprechen. Dabei ist es fast übertrieben von einem Controller zu sprechen, er übernimmt nur noch die Funktion als Schnittstelle zwischen Platte und Systembus. Deshalb wird man statt eines herkömmlichen Controllers einen Kombi-Controller vorfinden, auf dem ein FDD-Controller, parallele und/oder serielle Schnittstellen und evtl. ein Gameport integriert sind.

AT-Bus-Platten haben eine Datenübertragungsrate von 12 bis 16Mbit/sec. Der Controller kann sich zum Flaschenhals entwickeln, wenn er dem Bustakt eines schnellen Motherboards nicht nachkommt, was bei vielen Billigst-Controllern der Fall ist.

AT-Bus-Platten werden über ein 40-poliges Flachbandkabel angeschlossen und sind damit von allen anderen Plattentypen zu unterscheiden. Auch hier muss die farbige Ader zum Pin 1 des entsprechenden Steckers zeigen.

IDE Kabel

Abbildung: IDE Kabel

Das Anschließen von zwei Festplatten ist hier wesentlich einfacher, als bei den vorher genannten Typen. Die Platten werden einfach in Reihe an das 40-polige Kabel angeschlossen das 2 Anschlussstecker für HDD's hat.

Die Verkabelung alleine reicht nicht aus um eine zweite Platte zu identifizieren und korrekt anzusprechen. Die zusätzliche Platte muss über den entsprechenden Eintrag im CMOS-Setup und durch Setzen von Jumpern auf den Platten konfiguriert werden (Master/Slave-Prinzip).

IDE Kabelanschluss

Abbildung: IDE Anschluss

UDMA 66

Die neueren IDE Festplatten werden mit einem 80'poligen Kabel versorgt. Dadurch können die leistungsfähigeren und schnellere Festplatten der aktuellen Baureihe angesteuert werden. Erfolgte bisher der Dateizugriff mit maximal 33 MHz, wurde sie durch die neuere UDMA 66 Technik per Definition glatt auf 66 MHz verdoppelt. Dass der Dateizugriff nicht doppelt so schnell erfolgt, dürfte klar sein, aber die Steigerungsrate ist bei den neuen Festplatten mit UDMA 66 und UDMA 160 enorm. Die Technik geht allerdings auch hier weiter, warten wir ab was die Zukunft noch bringt, eines ist jedoch heute schon klar - IDE ist noch lange nicht out!

ATA Kabel gemäß UDMA 66

Abbildung: 80'poliges ATA Kabel für IDE Festplatten

ATA-100

Diese schon leistungsstarke Versionen wurden durch die ATA 100 Technik noch leistungsfähiger gemacht. Dabei sind zumindest theoretisch Übertragungsraten bis zu 100 Mbps möglich. Es zeigt sich aber, dass hier bereits die Grenzen der IDE Technologie mit herkömmlicher Technik erreicht ist.

Als Resultat wurden die modernen Kabel mit besserer Abschirmung versehen und es kam die Twisted Pair Technik zum Einsatz also verdrillte Adern. Dadurch werden die Störungen weiter verringert. Ein weiterer Vorteil ist dass das Kabel als Rundkabel ausgelegt ist.

Als Folge wird dem kühlenden Luftstrom weniger Widerstand geboten. Die Farbcodierung ist bei einigen Herstellern einheitlich blau, andere Hersteller codieren wie folgt:

Blau = Controller, Schwarz = Master Platte, Grau = Slave Platte.

Eines zeigt diese Lösung aber ganz klar auf: Die IDE Technologie geht immer mehr in Richtung Terminierung um einen gleichen Signalpegel zu gewähren. Außerdem ist die Kabellänge bei den heutigen Kabeln auf 40 cm beschränkt, was bei einigen Gehäusen sehr knapp bemessen ist, denken Sie nur an die größeren Towergehäuse. 

Mit einer zu erwartenden Technik mit einer Terminierung werden wieder längere Kabel möglich. Die Frage ist jetzt nur, wie lange es noch dauert bis diese Lösung kommt.

Serial ATA

http://www.serialata.org/
Serial-ATA (SATA) ist wesentlich leistungsstärker als der heutige IDE-Standard mit den Ultra-ATA/100. 

Die Datenübertragungsrate soll zunächst bei netto 150 MByte/s liegen (1500 Mbit/s brutto) was schon recht nahe an der Performance von Ultra-SCSI 160 liegt und in der Zukunft wohl noch gesteigert wird. 

Als Anschlusskabel kommt dann ein 4-adriges Point-to-Point Kabel zum Einsatz mit maximal einem Meter Länge. Damit ist das Ende für die breiten kurzen IDE Kabel gekommen. Die Anschlusskabel sind maximal einen Meter lang und wie auf der Abbildung zu sehen recht schmal. 

Da es sich um Point-to-Point Verbindungen handelt, also jeweils nur ein einzelnes Gerät angeschlossen wird kommt es nicht mehr zu den Timingproblem wie unter diversen IDE Systemen. 

http://www.tecchannel.de/hardware/574/

EIDE Controller ] ATAPI ] Serial ATA ] Allgemeines ] Disketten Controller ] MFM Controller ] AT Controller ] RLL Controller ] ESDI Controller ] [ AT Bus Controller ] PIO ]

 

Bitte senden Sie Ihre Kommentare an Markus Fischer© 1998 - 2002 by Fischer's-Netz